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Ethical Brand Monitor

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Den gesellschaftlichen Wert von Marken sichtbar machen

Gesellschaftliche Faktoren nehmen für den Verbraucher bei der Beurteilung eines Unternehmens und der finalen Kaufentscheidung an Bedeutung zu. Konsumenten achten zunehmend darauf, ob und wie Markenunternehmen sich sozial engagieren, mit ihren Mitarbeitern umgehen oder inwiefern sie ökologische Aspekte in ihre Arbeit miteinbeziehen. Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung Brands & Values zur Bedeutung von sozialem und ökologischem Engagement von Unternehmen, würden sich so fast 40 % der Verbraucher für ein Produkt von einem Anbieter entscheiden, der sich für die Belange von Mensch und Umwelt einsetzt. Und zwei Drittel der Befragten gaben an, das soziale und ökologische Engagement eines Unternehmens sehr zu schätzen. So summieren sich gesellschaftliche Faktoren wie beispielsweise „gesellschaftlich verantwortlich“ oder „sozial“ zum „Gesellschaftlichen Markenwert“, der für das Image einer Marke zunehmend entscheidend ist. Wie groß ist nun aber der Einfluss dieses „Gesellschaftlichen Markenwertes“ auf die Kaufentscheidung des Verbrauchers und wann bewertet er ein Unternehmen als gut? Um dies herauszufinden hat Brand & Values gemeinsam mit dem Markenverband den Ethical Brand Monitor (EBM) entwickelt. Der EBM ist ein Instrument, das in einem derzeit laufenden Projekt die Ermittlung des gesellschaftlichen Werts von Marken im Vergleich zu ihren Wettbewerbern ermöglichen soll. 750 Marken aus über 27 Branchen werden berücksichtigt. Durch diesen breiten Ansatz bietet sich den Unternehmen eine gute Möglichkeit, speziell ihre Position in der deutschen Markenlandschaft realistisch einzuschätzen. Was wiederum genutzt werden kann, um konsequent adäquate Markenstrategien zu entwickeln und umzusetzen.

Aber der Ethical Brand Monitor bedeutet für Markenunternehmen vor allem eine große kommerzielle Chance: Haben sie verstanden, wie Sie soziales und ökologisches Engagement strategisch sinnvoll in die Firmenkultur und Unternehmenskommunikation integrieren, schaffen sie sich neues Potenzial in den Bereichen Differenzierung, Kundenbindung und Wachstum.


Ansprechpartner: Dr. rer. pol. Dominik Klepper, Leiter Wirtschaftspolitik / Umwelt / Nachhaltigkeit

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