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Europäische Datenschutzvorschläge | deutlich verbesserungsfähig

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Markenverband und OWM zur Datenschutzverordnung der EU

Berlin, 26.01.2012. „Damit aus den vielen guten Elementen der EU-weiten Harmonisierung des Datenschutzes eine wirklich gute Lösung für die Wirtschaft wird, muss der Vorschlag der EU-Kommission in Teilen noch deutlich verbessert werden,“ sagt Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer des Markenverbandes. Er ergänzt: „Der Vorschlag lässt viele Fragen ungeklärt. So führen neue Definitionen im Online-Bereich zu unklaren Regeln, die eine gezielte Werbung und individuelle Kundenansprache erschweren.“ Diese Rechtsunsicherheit und die enorm hohen Strafen bei Verstößen verhindern modernes Online-Marketing besonders durch kleine und mittelständische Unternehmen. Gleichzeitig schlägt die EU-Kommission positive Elemente vor. „Werbungtreibende Unternehmen haben mit Blick auf den Datenschutz viel in den Aufbau effizienter und effektiver Selbstregulierung gerade für digitales Marketing investiert. Es ist daher zu begrüßen, dass die EU-Kommission die e-privacy Richtlinie als vorrangig anerkennen will" so Joachim Schütz, Geschäftsführer der Organisation Werbungtreibende im Markenverband, OWM.

Ansprechpartner: Johannes Ippach, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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