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EU-Kommission bläst zur Hatz auf Raucher

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Pläne der EU-Kommission zur Regulierung von Marken bei Tabakprodukten dringen an die Öffentlichkeit.

"Es ist erschreckend, wie die EU-Kommission durch staatlich verordnete Gleichschaltung Eigentum an Marken zerstört, Wettbewerb verzerrt und Verbraucher entmündigen möchte. Wir erleben zur Zeit das offene Eingeständnis, dass die EU-Kommission die freie Meinung und Entscheidung ihrer Bürger nicht respektieren möchte, sondern für die Bürger entscheiden will, was das Beste für sie ist“, so Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer des Markenverbandes. Er fährt fort: „ Wenn dies das neue verbraucherpolitische Leitbild der EU-Kommission widerspiegelt, ist es ein erschreckendes Signal für alle Bürger und Unternehmen in Europa. Jetzt ist es endgültig an der Zeit, dass die deutsche Politik sich diesem Weg entgegenstellt, um die Freiheit der Bürger zu bewahren. 

Die Pläne der EU-Kommission die eigene Marke auf Tabakprodukten nur noch auf maximal 25 % der eigenen Verpackungsfläche darstellen zu dürfen zeigen, dass das Leitbild des mündigen, eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Bürgers eine Worthülse ist und in der Praxis zunehmend keine mehr Rolle spielt. Anstelle die Bürger und Verbraucher durch Aufklärung aktiv zu fördern und ihre eigenen Entscheidungen zu respektieren, werden sie durch Kommunikationsrestriktion und Eingriffe in freie Märkte bevormundet. Die angestrebten 75 % der Verpackungsfläche bei Warnhinweisen sind ein Gleichnis dafür, mit welchen Methoden die EU-Kommission die Verbraucher bevormundet: Dem Verbraucher wird es deutlich erschwert, das von ihm gewünschte Produkt zu identifizieren. Diese Verbraucherverunsicherung wird bewusst in Kauf genommen, da die freie Entscheidung nicht dem Willen der EU-Kommission entspricht. Mit dem Verdrängen von Marken und Kommunikationsverboten einhergehende Wettbewerbsverzerrungen werden billigend in Kauf genommen.

Die Stigmatisierung von Bevölkerungsgruppen, die Aufhebung von freien Märkten und das Zurückdrängen von Marken dürfen auf keinen Fall ein Instrument für irgendeine Art von Politik sein. Der Markenverband wendet sich mit dem dringenden Appell an die deutsche Politik solche Tendenzen der Politik in Brüssel zu unterbinden.

Ansprechpartner: Johannes Ippach, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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