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Markenverband sieht dringenden | politischen Handlungsbedarf zur | Schließung der Vertriebswege von Plagiaten

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+   Fälschungen vernichten Arbeitsplätze in Europa!
+   Eine gerade veröffentlichte Studie des HABM zeigt, dass allein durch gefälschte Kleidung,  Schuhe und Zubehör jährlich 363.000 Arbeitsplätze vernichtet werden.

Berlin, 22.07.2015. Regelmäßig führen gefälschte Markenartikel, wie Uhren, Sonnenbrillen, Kleidung, Sportschuhe, Taschen, Gürtel und Parfums, das Ranking der Aufgriffe des Zolls an. Allein im Bereich der Kleidung, Schuhe und modische Accessoires vernichtet Produkt- und Markenpiraterie europaweit jährlich 363.000 Arbeitsplätze und verursacht einen Schaden von über 26 Milliarden Euro. Diese dramatischen Zahlen veröffentlichte in einer aktuellen Studie die Europäische Beobachtungsstelle für Verletzungen von Rechten Geistigen Eigentums*, angesiedelt beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).

„Mitten in der Sommerferienzeit macht diese Studie wieder einmal deutlich, dass die häufig als Urlaubs- und Internetschnäppchen getarnten Fälschungen einzig für Produkt- und Markenpiraten ein Gewinn sind.“ sagt Dr. Alexander Dröge, Leiter Recht/Verbraucherpolitik, Markenverband e. V. Er mahnt an: „Diese Kriminalitätsform lässt sich nur bekämpfen, indem die Vertriebswege der Täter gekappt werden. Nachdrücklich ist die Politik gefordert, die Ströme gefälschter, vor allem über das Internet vertriebener Waren aus dem Ausland nach Deutschland einzudämmen.“ Der Markenverband setzt sich daher dafür ein, dass Betreiber von Internet-Plattformen für den Verkauf von gefälschten Waren angemessen in Verantwortung genommen werden.

*Quelle: https://oami.europa.eu/ohimportal/de/web/observatory/news/-/action/view/2267756

Ansprechpartner: RA Dr. jur. Alexander Dröge, Leiter Recht/Verbraucherpolitik

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