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Selbstregulierungsrahmen der | Supply Chain Initiative jetzt | mit Leben füllen

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Markenverband zur Mitteilung der Europäischen Kommission zur Bekämpfung unfairer Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette

Berlin, 16.07.2014. „Die Mitteilung der EU-Kommission macht deutlich, dass der gemeinsame Einsatz von Herstellern und Handel für Fairness in der Wertschöpfungskette jede Anstrengung wert ist“, sagt Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer Markenverband e. V. „Jetzt müssen die vereinbarten Grundsätze mit Leben erfüllt werden. Die Europäische Kommission erwartet zu Recht, dass der Selbstregulierungsrahmen Wirkungen am Markt zeigt. Der Markenverband fordert daher die Marktpartner auf, gemeinsam die Chancen für Selbstregulierung zu ergreifen und den Weg weiter gemeinsam mit uns aktiv zu gestalten.“

Wie gestern von der Europäischen Kommission mitgeteilt wurde, ermutigt sie die Mitgliedstaaten, einen EU-weiten Rahmen gegen unfaire Handelspraktiken einzurichten. Dabei verzichtet die Kommission bewusst auf Regulierungsmaßnahmen auf EU-Ebene. Vielmehr benennt sie Vorschläge für Vorkehrungen gegen unlautere Verfahren. Deutlich ruft die Kommission zur Unterstützung der Supply Chain Initiative auf und empfiehlt Grundsätze der Supply Chain Initiative als Grundlage für ein gemeinsames Verständnis von unlauteren Praktiken in der Lebensmittelversorgungskette. Verbunden sind die Vorschläge mit dem Aufruf, dass sich so viele kleine und mittlere Marktpartner wie möglich an der Initiative beteiligen. In Deutschland arbeiten Bauernverband, BVE, HDE und Markenverband bereits in der Nationalen Dialogplattform vertrauensvoll zusammen – es liegt auf der Hand, dass diese als Basis dafür genutzt werden kann.

Ansprechpartner: Dr. jur. Andreas Gayk, Leiter Vertriebspolitik/Handelsbeziehungen, Compliance Officer

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