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Den Handel von gefälschten Waren | über das Internet eindämmen

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Markenverband zum Tag des geistigen Eigentums 2014

Berlin, 28.04.2014. Auch wenn der Welttag des geistigen Eigentums in diesem Jahr auf einen Samstag fiel: Produkt- und Markenpiraterie kennt keine Wochenenden und ihre gewerbsmäßigen Betreiber nehmen keinerlei Rücksicht auf die verursachten Schäden bei Verbrauchern und Gesellschaften. Produkt- und Markenpiraten setzen bei Ausübung ihres kriminellen Handwerks zunehmend auf die Nutzung des Internet und die Distribution per Postversand. „Wer Verbraucherschutz ernst nimmt, trocknet die Vertriebswege der Täter aus.“ sagt Christian Köhler, Hauptgeschäftsführer Markenverband e. V. Er fügt hinzu: „Ein wichtiger Schritt hierzu ist, Verkaufsplattformen im Internet stärker in die Verantwortung zu nehmen und eine entsprechende Präzisierung im Telemediengesetz vorzunehmen.“

Unverändert ist Produkt- und Markenkriminalität eine der größten Bedrohungen für qualitäts- und innovationsgetriebene Volkswirtschaften. Das sichtbare Ausmaß der Produkt- und Markenpiraterie hat in Deutschland im Jahr 2013 einen historischen Höchststand erreicht. Da der Zoll lediglich zwei bis drei Prozent aller Waren kontrollieren kann, ist eine dramatische Dunkelziffer zu vermuten. Wie skrupellos die gewerbsmäßigen Betreiber von Produkt- und Markenpiraterie jederzeit bereit sind die Gesundheit von Kindern und Verbrauchern aufs Spiel zu setzen, zeigt die Verdreifachung der Aufgriffszahlen bei Spielzeug und Spielen.

Ansprechpartner: RA Dr. jur. Alexander Dröge, Leiter Recht/Verbraucherpolitik

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