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Verbraucherpolitik

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Marken verbinden die Interessen der Verbraucher mit den Interessen der Hersteller. Der Markenverband gehört deshalb nicht zu jener Art Lobbyorganisation, die im politischen Verteilungskampf zwischen unterschiedlichen Interessengruppen für ihre Klienten die größtmöglichen Vorteile auf Kosten der anderen erwirken will. Der Markenverband versteht sich vielmehr als Organisation, welche den gesellschaftlichen Wert von Marken an sich verdeutlichen und deren Entfaltungsspielraum bewahren will. Eine Politik, die auf den freien Markenwettbewerb vertraut und geistiges Eigentum schützt, ist in diesem Sinne die beste Verbraucherpolitik.

Markenprodukte sorgen für Transparenz und geben dem Verbraucher größtmögliche Souveränität beim Einkauf. Die Markenproduktion innerhalb einer Wettbewerbswirtschaft ist zudem ein erprobter Motor für den innovativen Fortschritt. Die Anonymität, welche die Massengesellschaft mit ihrer vielseitigen und weitläufigen wirtschaftlichen Vernetzung zwangsläufig mit sich bringt, macht es ohne Marken dem Verbraucher unmöglich, genau die Produkte einzukaufen, die sowohl seinen Bedürfnissen als auch seinen Überzeugungen wirklich entsprechen.

Der Markenverband und seine Mitglieder stehen zu den Werten einer freien und qualitätsorientierten Wettbewerbsgesellschaft, deren Menschenbild der mündige und selbstverantwortliche Bürger ist. Nicht der Staat, sondern der Einzelne weiß schließlich selbst am besten, was er braucht und was er will. Eine Konsumbevormundung der Bürger, sei es durch Beschränkungen, Belastungen oder einseitige Beeinflussung, lehnt der Markenverband prinzipiell ab - sowohl im Sinne seiner Mitglieder als auch im Sinne der Verbraucher und allgemein der Bürger.

Hersteller von Markenartikeln setzen auf eine langfristige Verbindung mit ihren Kunden. Der Ruf und somit der Wert einer Marke steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit und der Einhaltung der Qualitätsversprechen der Produzenten. So entstehen Zuverlässigkeit und Kontinuität, die zum beiderseitigen Vorteil sind – für Markenhersteller ebenso wie für Verbraucher. Das notwendige Vertrauen seiner Kunden gewinnt der Markenproduzent nicht zuletzt auch durch seine offensive Informationspraxis. Sie folgt der Logik: Wer Gutes tut, kann und sollte auch darüber reden. Das betrifft zum einen die Qualität des angebotenen Produkts selbst, schließt aber ebenso die Bedingungen seiner Herstellung sowie das allgemeine Gebaren des Unternehmens ein.

Verbraucher drücken mit ihrer Markentreue aus, in welcher Welt sie als Bürger - nicht nur als Verbraucher, sondern beispielsweise auch in ihrer Existenz als Arbeitnehmer oder Steuerzahler - leben wollen. Marken geben ihnen die Möglichkeit, sich so zu entscheiden, wie sie es unter Abwägung verschiedener Aspekte für richtig und angemessen halten. Im Gegensatz zu einer intensiven staatlichen Regulierung ist der Qualitäts- und Informationswettbewerb der Markenhersteller äußerst wirksam und erfordert zudem keine ineffiziente Bürokratie, welche die Bürger am Ende wieder teuer bezahlen müssten.


Ansprechpartner: RA Dr. jur. Alexander Dröge, Leiter Recht/Verbraucherpolitik

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