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Gebrauchsgüterausschuss
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Konsumgüterausschuss
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Ausschuss für Nachhaltigkeit
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Ausschuss Public Affairs & Kommunikation
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Rechtsausschuss
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Fachausschuss Business Operations
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Arbeitskreis Marken- und Vertriebsrecht
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Arbeitskreis Marke im Pharmamarkt
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Gesprächskreis Verbraucherpolitik
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Gebrauchsgüterausschuss
Der Gebrauchsgüterausschuss (GGA) bearbeitet als Fachausschuss federführend alle Themen, mit denen sich der Markenverband im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Gebrauchsgütern befasst. Auf Geschäftsleitungsebene analysieren die markenorientierten Gebrauchsgüterhersteller die Bedingungen für erfolgreiche Lösungen bei Herausforderungen im Kontext globaler Beschaffungs- und Absatzmärkte.
Zentrales Anliegen des GGA ist, Gebrauchsgüterherstellern und ihren Vertriebspartnern bei der Kommunikation von Markenbotschaften und der Positionierung der Marke den notwendigen Handlungs- und Kommunikationsspielraum zu gewährleisten.
Für den GGA ist es besonders wichtig, die Chancen für wettbewerblichen Erfolg der deutschen markenorientierten Gebrauchsgüterindustrie zu stärken. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen für einen effektiven Schutz von Markenartikeln gehören hier ebenso dazu wie die Freiheit, Vertriebsstrukturen zu gestalten – auch und gerade in der digitalen Sphäre.
Konsumgüterausschuss
Im Konsumgüterausschuss (KGA) werden strategische wie operative Themen im Bereich der Beziehungen von markenorientierter Konsumgüterindustrie zum Handel bearbeitet. Zentrale Anliegen und Ziele des KGA sind, die Bedingungen für den wettbewerblichen Erfolg der deutschen Markenindustrie zu verbessern und zu stärken.
Der Konsumgüterausschuss treibt das Engagement des Markenverbandes für einen fairen Leistungswettbewerb auf Augenhöhe voran. Er nimmt Einfluss auf die Gestaltung des deutschen und europäischen Rechts und seiner Anwendung. Dazu erarbeitet der Ausschuss Stellungnahmen des Verbandes und steht im kontinuierlichen Dialog mit dem Bundeskartellamt und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und sucht den Dialog mit den Marktpartnern im Handel. Bei seiner Arbeit bilden stets die Besonderheiten der Marke im Vertrieb das Zentrum und den Ausgangspunkt von Überlegungen.
Der KGA ist für die Meinungsbildung des Markenverbandes in allen solchen Fragestellungen maßgebend, die im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Konsumgütern (auch online) auftreten. Das Gremium beobachtet und untersucht die Auswirkungen der technologischen, strukturellen und habituellen Transformationen in den Konsumgütermärkten und unterstützt den Verband bei der Findung und Formulierung von Positionen. Im KGA sind auf Geschäftsleitungsebene Unternehmen vertreten, die zu den führenden Markenherstellern der Konsumgüterindustrie in Deutschland zählen und eine große Bandbreite von Branchen repräsentieren.
Ausschuss für Nachhaltigkeit
Der Ausschuss für Nachhaltigkeit (AN) behandelt federführend alle Themen rund um Umwelt- und Ressourcenschutz, Kreislaufwirtschaft, Recycling sowie die soziale und ökonomische Verantwortung von Unternehmen. Er ist ein operativ ausgerichtetes Gremium, das zusammentritt, um Stellungnahmen zu erarbeiten, Empfehlungen zu geben beziehungsweise den Markenverband in Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen nach außen zu vertreten. Darüber hinaus ist der AN ein Beratungsgremium des Vorstandes.
Thematisch hat sich das Gremium im vergangenen Jahr vor allem mit nationalen und europäischen Vorgaben zur Verpackungsregulierung, der Europäischen Entwaldungsverordnung sowie dem Brüsseler Nachhaltigkeitsomnibus beschäftigt. Ein Schwerpunkt der Gremienarbeit im vergangenen Jahr war deshalb die Positionierung des Markenverbandes zum sogenannten Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz, das das deutsche Verpackungsrecht an die Vorgaben der Europäischen Verpackungsverordnung anpasst. Des Weiteren hat sich der AN intensiv mit den geplanten nationalen Regelungen zur Ökomodulation der Lizenzentgelte anhand des Rezyklateinsatzes in Verpackungen und der Recyclingfähigkeit von Verpackungen befasst.
Der Ausschuss für Nachhaltigkeit ist branchen- und ressortübergreifend aufgestellt. Leitbild ist der faire, diskriminierungsfreie Leistungswettbewerb, der den Prinzipien der Nachhaltigkeit Rechnung trägt.
Ausschuss Public Affairs & Kommunikation
Der Ausschuss Public Affairs & Kommunikation bringt die Expertise aus politischer Interessenvertretung und strategischer Kommunikation zusammen. Er ist das zentrale Gremium des Markenverbandes, wenn es darum geht, politische Positionen zu entwickeln, Prioritäten zu setzen und die Anliegen der Markenwirtschaft wirkungsvoll in Politik, Medien und Öffentlichkeit zu vertreten.
Die Mitglieder begleiten die politische Arbeit des Verbandes mit ihrer fachlichen Expertise, diskutieren aktuelle regulatorische Entwicklungen und schärfen gemeinsam die strategische Ausrichtung. Ziel ist es, Positionen frühzeitig zu entwickeln, Herausforderungen zu antizipieren und den Markenverband als starke Stimme der Markenwirtschaft weiter zu profilieren.
Ein Schwerpunkt der Arbeit im Berichtsjahr war die Weiterentwicklung der Policy Map als strategischer Orientierungsrahmen für die politische Arbeit des Verbandes. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Themen Territoriale Lieferdifferenzierungen (TSC), Unfair Trading Practices (UTP), die Umsetzung der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), die EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumers for the Green Transition) sowie die 12. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Darüber hinaus entwickelt der Ausschuss Kommunikationsansätze für zentrale Verbandsthemen, gibt Impulse für neue Dialogformate und begleitet Initiativen wie den Hintergrundkreis Medien, der den vertraulichen Austausch zwischen Markenwirtschaft und führenden Wirtschaftsmedien fördert.
Der persönliche Austausch bleibt ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Im Berichtsjahr tagte der Ausschuss bei L'Oréal in Frankfurt am Main, Unilever in Hamburg sowie den Schwartauer Werken in Bad Schwartau. Die Treffen boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, politische Fragestellungen unmittelbar mit Einblicken in Unternehmenspraxis, Produktion und Innovation zu verbinden.
Mit ihrem Engagement unterstützen die Mitglieder Vorstand und Geschäftsstelle dabei, die Interessen der Markenwirtschaft geschlossen zu vertreten und den Markenverband als relevanten Impulsgeber in der politischen Debatte weiter zu stärken.
Rechtsausschuss
Der Rechtsausschuss berät den Vorstand des Markenverbandes und wird in dessen Auftrag tätig. Er bearbeitet als Fachausschuss federführend alle Themen, mit denen sich der Markenverband im Zusammenhang mit juristischen und rechtspolitischen Fragen im Rahmen seiner Verbandsaufgaben befasst. Der Rechtsausschuss unterstützt den Vorstand bei der Formulierung von Verbandspositionen. Darüber hinaus ist der Rechtsausschuss maßgeblich an der Meinungsbildung der Geschäftsführung beteiligt.
Im Bereich des internen Wissens- und Erfahrungsaustausches setzt sich der Rechtsausschuss für seine Sitzungen unterschiedliche Schwerpunktthemen. Dazu können auch externe Expertinnen und Experten als Gäste eingeladen werden.
Aktuell beschäftigt sich der Ausschuss vor allem mit den Herausforderungen, die den Markenunternehmen durch die Praxis des Keyword Advertisings bei Plattformen entstehen, sowie mit der Frage, wie diesen Herausforderungen markenrechtlich und kartellrechtlich begegnet werden kann.
Der Ausschuss befasst sich darüber hinaus mit anderen geistigen Eigentumsrechten wie dem Designrecht und dem Urheberrecht, sofern eine Nähe oder ein Zusammenhang mit dem Markenrecht gegeben ist.
Fachausschuss Business Operations
Die prozess- und handelsrelevanten Themen und Trends entlang der gesamten Supply Chain, von der Rohstoff- beziehungsweise Produktbeschaffung, der Bedarfs-, Bestands- und Lieferplanung über die Produktion und Materialwirtschaft bis zur Customer-Service-Funktion, vom Stammdaten-Management bis zur Logistik, sind die Arbeitsgebiete des Fachausschusses Business Operations (FABO).
Dabei beschäftigt sich der FABO mit Effizienzsteigerungen in den Geschäftsprozessen unter Einsatz moderner Technologien und beständiger Ausweitung der Datenkommunikation zwischen den Geschäftspartnern der Wertschöpfungskette – mit Fokus auf den Einsatz bestehender Standards sowie auf die Erarbeitung und Etablierung neuer Standards – auch im Austausch mit hochkarätigen Referenten. Damit trägt der FABO unternehmensübergreifend zur Effizienzsteigerung und Ressourcenoptimierung in der Supply Chain bei.
Ein weiteres Augenmerk liegt darauf, definierte Standards offen, flexibel und robust zu gestalten, sodass sie auch Veränderungen der Absatzkanäle sowie der Aufgabenverteilung zwischen den Beteiligten der Wertschöpfungskette und nicht zuletzt des Verbraucherverhaltens abbilden können.
Als Sprachrohr der Hersteller fördert, unterstützt und begleitet der FABO daher Projekte sowie Arbeits- und Lenkungsgruppen der GS1 Germany. Er steht zudem in Kontakt und Austausch mit anderen Gremien der Logistik- und Transportwirtschaft. Experten – sowohl der Konsumgüter- als auch der Gebrauchsgüterunternehmen – wirken hier auf die Meinungsbildung im Markenverband hin.
Zuletzt lagen die Schwerpunkte der Gremienarbeit darin, die Einführung des digitalen Lieferscheins mit Positionspapier des Markenverbandes (CLOUD4LOG) zu begleiten, den Produktdatenaustausch (DQX) zu unterstützen und die Wiederaufnahme mit Neubewertung abweichender FMCG-Standards von Palettenladehöhen in Deutschland (CCG1/2) gegenüber dem europäischen Standard (EUL1/2) zu verfolgen. Auch der Dialog mit den Unternehmensverantwortlichen wichtiger Handelspartner für Supply Chain Management gehört zu den zentralen Aufgaben des Gremiums. Genauso wie der Austausch untereinander über aktuelle Entwicklungen in den Supply-Chain-Prozessen.
Für die immer wichtiger werdenden Nachhaltigkeitsthemen in der Logistik, insbesondere rund um Transport und Lager, gibt es zudem seit einiger Zeit die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit im FABO. Hier bildet aktuell das halböffentliche Laden von E-LKW den Schwerpunkt der Gruppenarbeit.
Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung setzen in den Wertschöpfungsnetzwerken eine beständige Suche nach gemeinsamen Lösungen voraus.
Arbeitskreis Marken- und Vertriebsrecht
In diesem Arbeitskreis diskutieren die Marken- und Vertriebsrechtsexperten der Mitgliedsunternehmen alle fachspezifischen Fragen rund um das Markenrecht und dessen praktische Durchsetzung. Hierzu zählen auch Fragen der aktuellen Rechtsprechung und Rechtsentwicklung.
Die Erfahrungen mit dem deutschen oder europäischen Markenamt werden hier ebenso erörtert wie Verletzungen von Markenrechten, etwa aus ergänzendem Leistungsschutz, beispielsweise durch Nachahmerprodukte.
Vom Arbeitskreis mitbestimmt wird die öffentliche Positionierung des Verbandes zu Fragen der Produkt- und Markenpiraterie. Die besonderen Anforderungen selektiver Vertriebssysteme werden diskutiert und rechtlich bewertet.
Sofern eine Nähe oder ein Zusammenhang mit dem Markenrecht gegeben ist, beschäftigt sich der Arbeitskreis auch mit anderen geistigen Eigentumsrechten wie dem Designrecht und dem Urheberrecht.
Aufgrund der großen wirtschaftlichen Bedeutung beschäftigt sich auch der AKMVR derzeit mit den Herausforderungen, die den Markenunternehmen durch die Praxis des Keyword Advertisings bei Plattformen entstehen, sowie mit der Frage, wie diesen Herausforderungen markenrechtlich und kartellrechtlich begegnet werden kann.
Stehen Themen auf der Agenda, die sowohl den Rechtsausschuss als auch den Arbeitskreis Marken- und Vertriebsrecht betreffen, tagen beide Gremien auch zusammen.
Arbeitskreis Marke im Pharmamarkt
Die Stärkung der Marke im wirtschaftlichen und politischen Umfeld des Gesundheitsmarktes für rezeptfreie Arzneimittel (OTC/Over-the-counter) steht im Mittelpunkt der Arbeit des Arbeitskreises Marke im Pharmamarkt. Der Arbeitskreis tritt für die Eigenverantwortung der Hersteller bei der Nutzung von Arzneimittel-Dachmarken sowie in der Gestaltung von Arzneimittelverpackungen ein.
Bearbeitet werden zudem Fragen der Digitalisierung und der Markenführung im Internet und in den sozialen Medien sowie Werberestriktionen. Zu den Arbeitsschwerpunkten des Arbeitskreises gehört die Mitsprache des Markenverbandes bei der Gestaltung von gesetzlichen Rahmenbedingungen für den OTC-Markt.
Dafür müssen Trends bei Vertriebskanälen im Gesundheitsmarkt und im Customer-Relationship-Management frühzeitig erkannt werden. Zentrales Anliegen des Arbeitskreises ist, als Gremium gemeinsam relevante Impulse für die OTC-Branche zu erkennen, zu definieren und sich damit detailnah auseinanderzusetzen sowie die jeweils aktuelle Relevanz für die Branche zu diskutieren – auch im Austausch mit hochkarätigen Referenten.
Im Mittelpunkt stehen derzeit vor allem die mannigfachen Auswirkungen der Digitalisierung für die Branche, insbesondere der Einsatz von KI, sowie das Erkennen von künftigen Entwicklungen. Die Mitglieder des Arbeitskreises gehören jeweils der Geschäftsführung eines in der OTC-Branche tätigen Mitgliedsunternehmens des Markenverbandes an.
Gemeinsam mit unseren Mitgliedern in den Vertriebsausschüssen formulieren wir die Anforderungen der Markenunternehmen an Vertriebs- und Wettbewerbsrecht.
Gesprächskreis Verbraucherpolitik
Der Gesprächskreis Verbraucherpolitik befasst sich mit sehr unterschiedlichen Belangen im Rahmen der Verbraucherpolitik, die auch tagesaktuell von den Mitgliedern an den Markenverband adressiert werden können. Besonders im Fokus stand und steht die Umsetzung der Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ in nationales Recht, wodurch die Möglichkeiten, mit „grünen“ Aussagen und Claims zu werben, für Unternehmen in einigen Aspekten neu geregelt werden.
Das Gremium unterstützt und lenkt in vielen Bereichen unmittelbar die politische Arbeit des Verbandes, ist aber auch eine Plattform für den Erfahrungsaustausch der Mitglieder.
Weiterhin beschäftigen den Kreis vor allem Ansätze in der Politik, die nicht nur im Bereich der Regelung von Information und Kommunikation für Produkte liegen, sondern auch direkte Eingriffe in die Produktgestaltung darstellen.
Darüber hinaus sammelt der Kreis Beispiele dafür, wie sich Markenunternehmen für Verbraucher engagieren. Er zeigt diese Initiativen anschaulich auf der Verbraucherplattform der Homepage des Markenverbandes.