Am Tag der Markenwirtschaft in Berlin hat der Markenverband sein neues „Manifest der Markenwirtschaft“ vorgestellt. Darin verlangen die Markenunternehmen von politischen Entscheidern weniger Regulierung, faire Wettbewerbsbedingungen und mehr Vertrauen in das Unternehmertum.
Markenunternehmen stehen in Deutschland für einen Umsatz von ca. 1 Billion Euro im Jahr. Etwa 5 Millionen Menschen in Deutschland sind in der Markenwirtschaft beschäftigt. Markenhersteller investieren jährlich rund 15 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und zählen damit zu den wichtigsten Treibern von Innovation und Wohlstand.
Deutschland reguliert sich Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zunehmend selbst weg.
Patrick Kammerer, Hauptgeschäftsführer des Markenverbandes: "Wir brauchen einen Perspektivwechsel: weniger Misstrauen gegenüber Unternehmen, weniger Bürokratie und endlich wieder mehr Freiheit für Investitionen und Innovationen.“
Das Manifest formuliert sieben Forderungen an die Politik. Im Zentrum stehen der Abbau von Bürokratie, faire Wettbewerbsbedingungen sowie verlässliche Regeln für besseren Schutz geistigen Eigentums und von Verbraucherinnen und Verbrauchern.
Konkret fordert der Markenverband unter anderem, EU-Recht in Deutschland künftig maximal 1:1 umzusetzen, neue Regulierung grundsätzlich einem Praxischeck zu unterziehen und Machtmissbrauch im Handel wirksamer zu begrenzen. Markenpiraterie und Patentdiebstahl müssen bekämpft und der selbstbestimmte Verbraucher muss gestärkt werden.
Kammerer: „Deutschland lebt von Markenunternehmen, die hier forschen, produzieren, ausbilden und investieren. Wer diese Stärke erhalten will, muss ihnen zutrauen, Verantwortung zu übernehmen und ihnen ein Umfeld zum Wachsen ermöglichen.“

