EU-Verbraucheragenda muss zur Binnenmarktstrategie passen

Positionen Verbraucherpolitik

Der Markenverband lehnt zusätzliche belastende Bürokratie im Bereich Verbraucherschutz ab. In der EU besteht bereits ein funktionierendes Regelwerk.

Die EU-Verbraucheragenda 2025 bis 2030 will den Schutz besonders vulnerabler Verbraucher stärken, eine faire, grüne und digitale Wirtschaft fördern sowie die Durchsetzung bestehenden Rechts vereinfachen und grenzüberschreitende Vorteile sichern.

Der Markenverband begrüßt das Ziel, weist aber darauf hin, dass die EU bereits ein sehr hohes Verbraucherschutzniveau erreicht hat und zahlreiche Regelwerke (z. B. Produktsicherheit, Digital Services Act, Anti-Greenwashing) umgesetzt wurden und schon in Vorbereitung sind.

Zusätzliche belastende Bürokratie lehnt der Markenverband angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der Zielvorgaben der EU-Kommission zur Verwaltungsentlastung ab.

Besonderer Handlungsbedarf besteht nach unserer Meinung vor allem beim effektiven Schutz gegen Produkt- und Markenpiraterie: Einmal als Fälschung erkannte Angebote müssen dauerhaft von Online-Plattformen entfernt werden, um Verbraucher wirksam zu schützen.

Aus diesem Grund muss die Verbraucheragenda 2025 bis 2030 dringend mit der EU-Binnenmarktstrategie abgestimmt werden.

 

Mehr Beiträge

Alle Meldungen
KIKI-generiert
23.10.2026

Edeka/Tegut: Markenverband begrüßt gerichtliche Überprüfung

Der Markenverband unterstützt die Beschwerde des Biohändlers Vollcorner gegen die Freigabe der Tegut-Übernahme durch Edeka. Damit erfolgt jetzt eine gerichtliche Überprüfung.

KIKI-generiert
07.09.2026

Privaten Konsum weiter zu verteuern, ist der falsche Weg

Deutschland braucht eine Entlastung von Unternehmen und Bürgern – Stellungnahme des Markenverbandes zu Plänen des Bundesfinanzministeriums für weitere Verbrauchsteuern

31.07.2026

Verbändeallianz appelliert: Eine nationale Plastiksteuer ist der falsche Weg

Um Haushaltslöcher zu stopfen, plant die Bundesregierung 2027 eine Plastiksteuer. Eine breite Verbändeallianz sieht darin finanz- und wirtschaftspolitisch sowie ökologisch den falschen Weg.