Deshalb setzt TEEKANNE im Rahmen seiner Klimastrategie und der wissenschaftsbasierten Klimaziele nach dem SBTi-Ansatz bewusst auf den direkten Austausch mit den Menschen am Ursprung seiner Lieferketten – partnerschaftlich, praxisnah und mit dem Anspruch, gemeinsam belastbare Lösungen zu entwickeln.
Der größte Teil der Emissionen eines Teeunternehmens entsteht nicht in den eigenen Werken, sondern bereits beim Anbau, der Ernte und der Verarbeitung der natürlichen Rohstoffe. Genau dort setzt TEEKANNE an: Gemeinsam mit Lieferanten werden detaillierte Primärdaten erhoben – also Informationen, die direkt an der Quelle entstehen, zum Beispiel zu Anbauflächen, Düngemitteleinsatz, Energieverbrauch, Bewässerung oder Transportwegen. Dadurch erhält TEEKANNE ein möglichst realistisches Bild der tatsächlichen Emissionen und kann Reduktionspotenziale gezielt sichtbar machen. Statt sich ausschließlich auf Durchschnittswerte und allgemeine Datenbanken zu verlassen, sucht das Unternehmen den direkten Dialog mit den Menschen vor Ort.
In persönlichen Gesprächen und strukturierten Interviews geht es deshalb nicht nur darum, Daten abzufragen, sondern die Bedingungen vor Ort wirklich zu verstehen: Welche Herausforderungen prägen den Anbau? Welche Maßnahmen sind bereits umgesetzt? Wo bestehen realistische Möglichkeiten, Emissionen zu reduzieren? Dabei steht nicht Kontrolle im Vordergrund, sondern Partnerschaft und gemeinsames Lernen. Denn nur im direkten Austausch lässt sich erkennen, welche Lösungen praktikabel sind und den größten Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
Für diese Aufgabe wurden zahlreiche Einkäuferinnen und Einkäufer gezielt geschult. Sie haben ihr Wissen um Klimabilanzen, Emissionstreiber und nachhaltige Landwirtschaft erweitert und damit wertvolle neue Kompetenzen aufgebaut. Heute sind sie nicht nur Einkaufsexpertinnen und -experten, sondern zugleich wichtige Ansprechpersonen für Nachhaltigkeitsfragen entlang der Lieferkette. Durch ihre Nähe zu den Lieferanten können sie ökologische Herausforderungen besser verstehen, Datenqualität verbessern und gemeinsam mit den Lieferanten konkrete Ansatzpunkte für wirksame Maßnahmen entwickeln.
Die gewonnenen Erkenntnisse helfen TEEKANNE dabei, die eigenen Klimaziele auf eine belastbare Datengrundlage zu stellen und konkrete Maßnahmen dort umzusetzen, wo die größten Hebel liegen. Gleichzeitig entstehen engere Beziehungen zu den Lieferanten und ein gemeinsames Verständnis dafür, wie nachhaltiger Anbau, Klimaschutz und langfristige Partnerschaften in der Praxis gelingen können.
Klimaschutz beginnt für TEEKANNE deshalb mit einer einfachen, aber wichtigen Haltung: zuhören, verstehen und gemeinsam handeln. Denn hinter jeder Emissionszahl stehen Menschen, Erfahrungen und Entscheidungen. Und genau dort entsteht die Grundlage für nachhaltige Veränderungen.
Weitere Informationen zu unserem Nachhaltigkeitsengagement finden Sie unter “Zur Website” sowie in unserem aktuellen Fortschrittsbericht.

