Nachhaltiges Engagement der Ostfriesischen Tee Gesellschaft mit ETP und Unicef in Assam

Soziales

Für die Ostfriesische Tee Gesellschaft (OTG) beginnt Verantwortung am Ursprung ihrer Tees, und erstreckt sich über die gesamte Wertschöpfungskette. Mit dem Projekt Improving Lives engagierte sich die OTG mit starken Partnern auf Teeplantagen in Assam.

Nachhaltige Veränderungen für die Menschen in den Teeanbaugebieten zu schaffen steht im Fokus der OTG. Dafür tut sich das Familienunternehmen mit starken Partnern wie der Ethical Tea Partnership (ETP) zusammen. Gemeinsam fördern sie gezielt Projekte vor Ort, um langfristige Verbesserungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen für die dort lebenden Menschen zu schaffen. Die OTG ist darüber hinaus Teil des ETP-Vorstands und bringt sich aktiv in die strategische Ausrichtung der Organisation ein.

Eines dieser Projekte ist Improving Lives in Assam, bei dem sich die OTG zusammen mit der ETP und Unicef von 2014 bis 2025 engagierte. Assam in Nordindien ist das größte zusammenhängende Teeanbaugebiet der Welt, etwa 20 Prozent der Bevölkerung leben und arbeiten auf Teeplantagen. Auch ein Teil des Tees von der OTG stammt von dort.

Zu Beginn zielte das Projekt vor allem drauf ab, Mädchen und junge Frauen zu unterstützen und zu stärken. In der dritten und letzten Projektphase lag der Fokus auf der Stärkung grundlegender Strukturen auf den Teeplantagen, um so die Lebensbedingungen von Kindern, Frauen und Familien nachhaltig zu verbessern, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung. In enger Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden wurde unter anderem der Neubau weiterführender Schulen gefördert, der Anschluss der Teeplantagen an die Wasserversorgung sowie das Sanitärsystem verbessert und die Gesundheitsversorgung ausgedehnt.

Ein zentrales Anliegen der Projektpartner war es dabei, familienfreundliche Maßnahmen in den Arbeitsalltag zu integrieren, die Gleichstellung der Geschlechter voranzubringen und eine widerstandsfähige Infrastruktur gegenüber Naturkatastrophen zu schaffen. So wurden beispielsweise die Angebote zur frühkindlichen Förderung deutlich ausgebaut. Zudem erhielten mehr als 18.000 Erwachsene Schulungen zu Berufsorientierung, Ernährung und Hochwasserschutz. Insgesamt konnten durch die Initiative 300.000 Mitglieder auf 205 Teeplantagen erreicht werden – dies entspricht mehr als einem Viertel der Plantagen in Assam.

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