Unilevers Climate Transition Action Plan definiert ehrgeizige Ziele für die Emissionen aus dem Betrieb und der Wertschöpfungskette. Unilever hat bereits eine Reduktion von 72 % der Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 gegenüber 2015 erreicht. Die Priorität liegt nun auf der Reduktion der Scope-3-Emissionen. Das Supplier Climate Programme und die Umgestaltung der Palmöl-Lieferkette sind dabei die wichtigsten Faktoren.
Bis 2030 will das Unternehmen regenerative Praktiken auf einer Million Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche einführen und weitere eine Million Hektar natürlicher Ökosysteme schützen. Seit 2021 hat das Unternehmen auf einer Fläche von 0,25 Millionen Hektar Methoden der regenerativen Landwirtschaft eingeführt. Ende 2025 belief sich die Gesamtzahl der Projekte zur Unterstützung der regenerativen Landwirtschaft auf 34 Programme in 17 Ländern: Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Mexiko, Polen, Serbien, Spanien, Thailand, Großbritannien und die USA. Die Umsetzung der Initiativen soll durch Investitionen in Unilevers Fonds für regenerative Landwirtschaft im Jahr 2026 weiter ausgeweitet werden.
Den Fußabdruck bei Neuplastik will das Unternehmen bis 2026 um 30 % und bis 2028 um 40 % verringern. Ende 2025 wurde der Einsatz von Neuplastik um 29 % reduziert im Vergleich zu 2019. Zudem wurden weltweit 25 % recycelter Kunststoff in Verpackungen eingesetzt. Gleichzeitig arbeitet Unilever daran, dass noch mehr Verpackungen wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind. Ziel ist, dass 100 Prozent der festen Kunststoffverpackungen bis 2030 wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind. Für 57 Prozent wurde dies bereits 2025 erreicht. Für flexible Verpackungen hat sich das Unternehmen dieses Ziel bis 2035 gesetzt.
2025 hat Unilever über 210.000 Kleinbäuer*innen unterstützt und 2,12 Millionen klein- und mittelständische Unternehmen mit digitalen Bestellplattformen bei dem Ausbau ihrer Geschäfte gefördert. 43 % des Einkaufsvolumens wird von Lieferanten bezogen, die die Living Wage Promise des Unternehmens unterzeichnet haben - eine Selbstverpflichtung, um die Lücke zwischen dem aktuell gezahlten und dem existenzsichernden Lohn zu prüfen und Schritte zu unternehmen, um diese zu schließen.

